Hans-Leipelt-Schule goes international - Neue Ausbildungsrichtung „Internationale Wirtschaft“ an der Fachoberschule Donauwörth - Landkreis Donau-Ries

Landkreis Donau-Ries

Hans-Leipelt-Schule goes international - Neue Ausbildungsrichtung „Internationale Wirtschaft“ an der Fachoberschule Donauwörth

25.04.2018: Im Februar 2018 fand an der Hans-Leipelt-Schule Donauwörth erstmals die Einschreibung für die neue Ausbildungsrichtung „Internationale Wirtschaft“ statt, die zum Schuljahr 2018/2019 das Profil der Fachoberschule Donauwörth erweitert.

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Nach der Auswertung der Zahlen der Probeeinschreibung ist es nun amtlich: Der neue Zweig „Internationale Wirtschaft“ wird an der Hans-Leipelt-Schule angeboten.

Der kommissarische Schulleiter Helmut Straßer freut sich über die Entscheidung des Kultusministeriums: „Die neue Ausbildungsrichtung steigert die Attraktivität der Hans-Leipelt-Schule im Wettbewerb mit den Schulen des Einzugsgebiets.“ Der Landkreis hatte im vergangenen Jahr als Sachaufwandsträger der Hans-Leipelt-Schule Donauwörth dem Antrag an das Kultusministerium zur Einrichtung der neuen Ausbildungsrichtung ausdrücklich zugestimmt. Landrat Stefan Rößle begrüßt daher die nun vom Bayerischen Staatsminister für Unterricht und Kultus Bernd Sibler erhaltene Zustimmung, dass die Fachoberschule um das Bildungsangebot „Internationale Wirtschaft“ erweitert wird. „Dieses erweiterte Bildungsangebot ist richtungsweisend für die Zukunft der Hans-Leipelt-Schule Donauwörth und bedeutet eine Stärkung für die gesamte Schullandschaft in der Region“, so Landrat Rößle. Wie der Landkreischef betont, ist dieser neu angebotene Bildungszweig nicht nur ein „Glückstreffer“ für die Schule selbst, sondern auch ein wertvoller Baustein im Hinblick auf das wichtige Thema Fachkräftesicherung.

Immer mehr Unternehmen in der Region – auch kleine und mittelständische – sind im Zuge der Globalisierung international tätig. Betriebe wie Airbus, Bosch, Hama, Grenzebach oder NOSTA, um nur einige regionale Unternehmen zu nennen, stellen daher besondere Anforderungen an ihre Mitarbeiter: Sie benötigen beispielsweise ein weitreichendes Verständnis für internationale Wirtschaftsbeziehungen sowie interkulturelle Kommunikationskompetenz. Diese Qualitätsanforderungen greift die Fachoberschule Donauwörth durch ihre neue Ausbildungsrichtung auf und bereitet die Schülerinnen und Schüler zielgerichtet auf Studiengänge mit internationalen Schwerpunkten vor. Durch die Betonung der zweiten Fremdsprache – hier werden Spanisch und Französisch an der Hans-Leipelt-Schule wählbar sein – erweitert „Internationale Wirtschaft“ die fremdsprachlichen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler. Zusätzlich beinhaltet die neue Ausbildungsrichtung bilingualen Fachunterricht auf Deutsch und Englisch im Bereich „International Business Studies“ und bietet dadurch eine perfekte Grundlage für ein Hochschulstudium. Auch der gewohnte Praxisbezug, den die Fachoberschule über das Praktikum der 11. Klassen bereits herstellt, soll nun internationalisiert werden. Die Fachoberschule Donauwörth kooperiert bereits heute mit Partnerbetrieben, die international arbeiten. Hier sollen Praktikanten der neuen Ausbildungsrichtung vorwiegend eingesetzt werden. Zusätzlich bietet die Hans-Leipelt-Schule bereits seit mehreren Jahren Auslandspraktika in ihren Partnerstädten Correggio und Helsinki an sowie Sprachaufenthalte in Dublin, um ihre Schüler mit den erforderlichen Qualifikationen für alle Herausforderungen auszustatten, die eine globalisierte Arbeitswelt an sie stellen wird.